Grundlagen

Der Begriff Ästhetik (altgriechisch aisthesis, durch die Sinne wahrnehmbar) umfasst in seiner ursprünglichen Bedeutung Sinnesempfindungen beim Wahrnehmen, im übertragenen Sinn die Theorie der schönen Künste bzw. des Wahrnehmungsvorgangs beim Begegnen des Schönen.

Mit Ästhetik befasst sich die Lehre über alle durch Denken weiterverarbeiteten Sinnesempfindungen des Menschen, die Lehre über das Schöne und seine Wirkungen auf den Menschen sowie die Wissenschaft von der sinnlichen Erkenntnis.

Obwohl wir stets wahrnehmen, wissen wir in vielen Bereichen relativ wenig über Ablauf, Verarbeitung und Konsequenzen der Wahrnehmungsvorgänge für unsere Handlungen.

Was ist Wahrnehmung?

Wie wahr ist unsere Wahr-nehmung?

Warum ist sie begrenzt und was filtern unsere Sinne aus der Fülle möglicher Eindrücke heraus?

Wie verarbeiten wir das für wahr Genommene?

Wie kommt es zu Fehlinterpretationen?


Diesen und weiterführenden Fragen gingen wir in unserem Projekt auf den Grund.

Was ist Wahrnehmung?

Menschen leben in einer Welt, deren Natur und Lebensbedingungen sich ständig verändern. Wahrnehmung ist eine existentielle Notwendigkeit und sichert durch richtige und rasche Reaktion das Überleben.
Informationen über die Umwelt werden durch die Sinnesorgane an das zentrale Nervensystem weitergeleitet und verarbeitet. Durch Erfahrung lernen wir die Umwelt zu interpretieren. Dies ist ein Prozess, der ein Leben lang dauert.

Wie wahr ist unsere Wahr-nehmung?

Im steten Wandel der Natur passieren mitunter Fehler - auch unserer Wahrnehmung, wenn sie z. B. zu Fehlinterpretationen führt. Wie oder warum solche zustande kommen, zeigen Beispiele unter "Phänomene / Optische Täuschungen" auf. Besseres Verständnis von Vorgängen, die an der Wahrnehmung beteiligt sind, ermöglicht uns, solchen Fehlern entgegenzuwirken.

Wissen über die Funktionsweise von Wahrnehmung kann aber auch gezielt genutzt werden, wie z. B. in der Werbung.

Andererseits kann zu viel an Information eine Überreizung bewirken und dadurch überfordern.